6.7.03

Linux - Vorbereitungen


Was man vorher noch unter Windows machen sollte:

Welche CDs man zum Installieren braucht

Zur Installation wird nur die erste CD gebraucht. CD 2 ist für 68000er Systeme, CD 3 enthält Contributions und Non-US-Packages, CD 4 enthält Non-Free-Software wie z.B. Netscape 4 und CD 5 enthält die Sources. Die Installations-CD ist bootfähig. Das macht die Sache wirklich einfach. Ich muß also nur das Mainboard-BIOS so einstellen, daß es von der CD bootet.

Wenn das CD-Laufwerk nicht bootet

Wenn das CD-Laufwerk nicht bootfähig ist, braucht man folgende 7 Dateien von der CD. Damit kann man Linux von Windows aus (im DOS-Modus) booten und installieren:

resc1440.bin, drv1440.bin, base2_0.tgz, root.bin, linux, install.bat und loadlin.exe.

Die Dateien liegen auf der ersten CD im Verzeichnis \debian\dists\frozen\hamm\disks-i386\current. Aufgerufen wird install.bat.

Platz schaffen für Linux

Linux hat am liebsten eine eigene Partition auf der Festplatte. Zwischen 0.5 und 2 GB. Vor dem Installieren muß man also ein bißchen Platz schaffen für eine Linux-Partition. Dazu dient das Programm fips. Es liegt auf der CD im Verzeichnis d:\tools\fips15c. Es kann von der Windows95-Partition hinten ein Stück abteilen für Linux. Vorher muß man die Platte optimieren. Und dann muß man hoffen, daß Windows nicht ausgerechnet ganz hinten auf der Platte irgendwelche Systemdateien angelegt hat. Die werden nämlich beim Optimieren nicht nach vorn geschoben. Dann meldet fips: Kein Platz zum Abteilen vorhanden.

Wenn Fips keinen Platz schaffen kann

Leider hat Windows die Angewohnheit, überall auf der Platte Dateien zu verstreuen, die als
'hidden', 'system' oder 'read only' markiert sind. Solche Dateien werden beim Optimieren der Platte
nicht nach vorn bewegt, so daß man manchmal nicht genug Platz für Linux bekommt.
Meistens reicht es dann, diese Dateien zu löschen und anschließend die Programme,
die sich dann über 'fehlende Dateien' beschweren, einfach noch einmal zu installieren.

Damit man diese Dateien löschen kann, muß man sie aber erstmal identifizieren. Das geht z.B. mit dem Programm "ShowFAT", das man unter http://www8.pair.com/dmurdoch/programs bekommen kann.

Hardware-Eigenschaften ausdrucken oder aufschreiben

Vor dem Installieren von Linux muß man sich unbedingt einiges über seine Hardware aufschreiben: Welche Ressourcen (Interrupts, E/A-Bereiche und Speicherbereiche) benutzt jede Hardware-Komponente? Am besten druckt man sich unter Systemsteuerung/System/Gerätemanager eine kombinierte System- und Geräteübersicht. Ferner braucht man die genauen Typenbezeichnungen der Hardware (CD-ROM-Laufwerk, Grafikkarte, Soundkarte, SCSI-Adapter).