2.10.2009

Eigene Software

default

Software auf dieser Homepage, die von mir geschrieben wurde ist veröffentlicht unter der GPL, siehe z.B. http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html (mit Ausnahme der alten DOS- und Windowsprogramme).

Software und Texte, die von anderen geschrieben wurden, stehen unter der Lizenz des jeweiligen Urhebers.

 

Bildschirmauflösung für bestimmte Programme umschalten (27.2.2008)

Das ist ein einfaches Shellskript, das bc, xwit und xrandr aufruft. Es speichert die Positionen aller Fenster, schaltet die Auflösung um und startet das betreffende Programm. Wenn das beendet wird, schaltet es die Auflösung wieder zurück und schiebt die Fenster an die gespeicherten Positionen zurück. bc und xrandr hat wahrscheinlich jede Linux-Distribution, aber xwit muß man evtl. nachinstallieren. switchresolution

 

Textmodus-DVD-Menü (23.12.2007)

Das sind Skripten zum Abspielen von DVDs mit Mplayer (von http://www.MPlayerHQ.hu/ ). Sie laufen in einem Textfenster bzw. auf der Textkonsole. Man bekommt ein Menü mit Einstellungen und ein Titelmenü. Das Anpassen an die eigene Konfiguration sollte einfach sein. Die Skripten laufen bei mir seit Jahren. Ich bin erst jetzt dazu gekommen, einen Tarball daraus zu machen. Der Tarball ist deshalb noch im Pre-Alpha-Stadium, Benutzung auf eigene Gefahr.

 

TPL2HTML - Mein kleiner Homepage-Generator (09.02.2005)

Damit ist meine eigene Homepage gemacht. Man ist etwas eingeschränkt in der Gestaltung, aber dafür geht das Schreiben und Einbauen sehr schön schnell, und man kann sich beim Schreiben auf den Inhalt konzentrieren. Außerdem erzeugt er gültiges HTML.

 

SQAF - Automatische Favoriten im Webbrowser (3.1.2005)

Die "Favoriten" bzw. die "Lesezeichen" oder "Bookmarks" sind eine tolle Erfindung: Man surft hierhin, man surft dorthin, und wenn es einem gefällt, drückt man "Favoriten - Hinzufügen" oder "Bookmark this page" - und schon hat man ein neues kleines Fähnchen in der großen Weltkarte. Nur schade, daß es nicht funktioniert, jedenfalls nicht bei mir.

Ich habe Tausende von Bookmarks, einen Riesenhaufen. Sicher, hin und wieder fange ich an zu sortieren, mache Ordner und Unterordner, usw. Aber auch da sind inzwischen Hunderte von Bookmarks drin, und wenn ich mal eine bestimmte Seite wiederfinden will: Nadel im Heuhaufen.

Aber: Ich habe einen Server mit einem Webproxy drauf, 'Squid'. Der protokolliert jeden Zugriff und bewahrt die Protokolle ein paar Tage auf. Und ich habe auf dem Server auch 'Apache' laufen, den Webserver. Und nun habe ich mir ein kleines Programm geschrieben, das die Squid-Protokolle liest und danach eine Liste führt, wie oft, in welchen Abständen und wann zuletzt eine Seite geholt wurde. Und aus dieser Liste wird eine HTML-Seite erzeugt, wo mir die entsprechenden Links präsentiert werden, geordnet nach 'neu', 'täglich', 'wöchentlich', usw.

 

TERMIN.CGI - Kleines CGI als Terminkalender (25.12.2004)

Geeignet für kleine Netze. Ich benutze ihn selbst.

 

DEPSORT - Abhängigkeiten auflösen

Das ist ein kleines C-Programm, das ich mir mal geschrieben habe, um Softwarepakete installieren zu können, die untereinander zahlreiche Abhängigkeiten aufwiesen. Insbesondere im BLFS-Book hatte ich damit zu kämpfen.

 

Alte Quelltexte

Das sind Quelltexte (in C und in Pascal) zu den Programmen auf den Archiv-Seiten ("Windowssoftware" und "DOS"), jedenfalls die, die ich noch wiederfinden konnte. Sie werden veröffentlicht, ohne daß eine Lizenz erteilt wird, nur als Programmierbeispiele.

Einen Compiler, um alte DOS-Programme zu übersetzen, findet man z.B. im "Borland Museum" unter "Turbo C".

 

Einmaleins-Training

Für Linux und Windows

Update Lernversion: ohne Zeitablauf, die Aufgaben werden von Stufe 0 nach Stufe 5 hochgelernt, unterbrechen mit q, Stand wird gespeichert

Das läuft in einem Textfenster (xterm bzw. "DOS-Eingabeaufforderung"). Die möglichen 400 Aufgaben sind reduziert. Alle Redundanzen sind weggelassen:

  • 1 mal ... bzw. ... mal 1 ist weggelassen (1 mal 5 = 5, das weiß man auch so)
  • 10 mal ... bzw. ... mal 10 ist weggelassen (10 mal 7 = 70, da wird nur eine Null rangehängt)
  • 20 mal ... bzw. ... mal 20 ist weggelassen (20 mal 3 ist dasselbe wie 2 mal 3 und eine Null ran)
  • größere mal kleinere Zahl ist weggelassen (9 mal 4 ist dasselbe wie 4 mal 9)

Dann bleiben 3 x 36 + 1 x 43 Aufgaben übrig, die in 4 Blöcken angeboten werden:

  • k kleines 1x1 2 ... 9 mal 2 ... 9
  • m mittleres 1x1 2 ... 5 mal 11 ... 19
  • M mittleres 1x1 6 ... 9 mal 11 ... 19
  • g großes 1x1 11 ... 19 mal 11 ... 19

Wenn man eine Aufgabe nicht weiß, kann man einfach eine falsche Zahl eingeben (eine 1), dann kriegt man die richtige gesagt. Man wird erst wieder rausgelassen, wenn man den ganzen Block gelöst hat. Die Bewertung erfolgt nach Zeit. Unter 3 Sekunden pro Aufgabe ist "sehr gut".

Das Entscheidende beim Einmaleins ist: nicht rechnen, sondern auswendig wissen. Dann wird z.B. bei Klassenarbeiten der Kopf von unnötiger Kleinrechnerei entlastet. Das ist wichtig, um das Pensum zu schaffen. Auch der Taschenrechner verschlingt zuviel Zeit, wenn man selbst Dinge wie 6 mal 9 da eintippen muß.

Ich komme auf: k "sehr gut", m "gut", M "ausreichend", g "mangelhaft". Mein Nachhilfeschüler kommt auf: k "ausreichend". Er sagt: "Ich erkenne aber schon einige wieder." (Stand 27.7.2009)

Man glaubt ja gar nicht, wie oft im Fach Mathematik Aufgaben aus dem Einmaleins versteckt sind. Die allermeisten Aufgaben in Büchern und auf Übungsblättern sind nämlich darauf getrimmt, daß die Ergebnisse möglichst ganzzahlig sind. Jedesmal wenn mal Gleichungen oder Terme umformt, muß man kleine Zahlen multiplizieren oder dividieren. So sind Lehrer nämlich. Ihr könnt mir ruhig glauben, ich weiß, wovon ich rede.

Ich habe vor ein paar Monaten (nach zwanzig Jahren Schulabstinenz) mal wieder einen Nachhilfeschüler angenommen. Der war zur neunten Klasse vom Kurs auf Realschulniveau ins Gymnasialniveau aufgestuft worden. Zuerst hatten sie Geometrie gemacht, da war noch alles in Ordnung. Aber dann kamen die Gleichungen, und dann schrieb er eine Sechs nach der anderen. Der hatte sich immer so durchgewurschtelt, das Einmaleins nicht gelernt, das Rechnen nicht gelernt, nie auch nur eine Lösungsmethode mal wirklich verstanden, immer nur versucht, die "Tanzschritte" bis zur Arbeit im Kopf zu behalten. Das hatte im niedrigen Kursniveau auch prima funktioniert. Er ist ja nicht blöd. Aber rechentechnisch ist er halt noch auf Grundschulniveau. Und ich glaube, so geht es vielen Schülern heute. Die Schule leistet einfach nicht das, was sie laut Lehrplan angeblich leisten soll.

abatz.de Jörn Abatz - Technische Software Impressum