11.10.2010

Selbstgemachtes

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Selbstgemachte Gemüsebrühe (Suppengrundlage)

Zutaten:

  • 700 Gramm Suppengemüse (Suppenkraut), bestehend aus:
    • Karotten (Wurzeln, Möhren)
    • Lauch (Porree)
    • Sellerie
    • Petersilie
  • reichlich Öl, ca. 1/2 Tasse, um dem Mixer die Arbeit zu erleichtern
  • 1 reichlich gehäufter Esslöffel getrocknete Petersilie
  • 1 reichlich gehäufter Teelöffel Liebstöckel-Pulver ("Maggikraut")
  • 100 Gramm Salz
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 ganz knapper halber Teelöffel Ascorbinsäure (Vitamin-C-Pulver)

Falls das Suppengemüse Blumenkohl enthält: den weglassen. Kohl neigt zu Milchsäuregärung. Das fertige Zeug soll aber nicht nach Sauerkraut schmecken. Um es möglichst neutral zu halten, tue ich keine Zwiebeln, keinen Knoblauch, kein Schnittlauch, oder ähnliches hinein. Aus dem gleichen Grund nehme ich Sonnenblumenöl, kein Olivenöl.

Die Lebensmitteldiscounter ändern laufend die Zusammensetzung ihrer Suppengemüse, und zwar werden die billigen Zutaten mehr, die teuren weniger. Eventuell muß man zwei Packungen kaufen und die Karotten aus der einen Packung nicht mit reintun. Das wird auch zu süßlich sonst.

Zubereitung:

Das Gemüse muß gut gewaschen werden, besonders im Porree zwischen den Blättern steckt Erde. Möhren und Sellerie säubert man am besten mit einer harten Gemüsebürste unter einem dünnen Wasserstrahl.

Die Gemüseteile sehr klein schneiden, sonst kommt der Mixer nicht durch. Das Gemüse ist hart und trocken, nicht weich wie Obst.

Das kleingeschnittene Gemüse in eine Rührschüssel tun, Öl hinzugießen, aber nicht gleich alles auf einmal. Mit dem Stabmixer pürieren, es darf aber noch deutlich gesprenkelt aussehen. Eine vollkommen homogene Paste muß es nicht unbedingt werden. Falls der Mixer nicht durchkommt, Öl hinzufügen. Kein Wasser hinzufügen, das entmischt sich beim Lagern. Die Konsistenz soll wie Brotteig werden, so daß es sich gut auf einem Löffel hält.

Die trockenen Zutaten in ein Schraubglas füllen, gut durchschütteln, zum pürierten Gemüse schütten, mit einem Löffel gut unterrühren. Besonders das Salz muß sehr gut verteilt sein, das soll die Pampe nämlich haltbar machen. Die trockenen Zutaten nicht mit dem Mixer hineinmischen, die harten Salzkristalle machen die Messer stumpf.

Die fertige Mischung in Schraubgläer füllen. Angeblich hält es sich ein Jahr außerhalb des Kühlschranks. Ich stelle es natürlich trotzdem rein, sicher ist sicher. Es hält sich hier mindestens zwei Monate. Ich habe in zwei Jahren noch keine unangenehmen Überraschungen erlebt.

Dosierung:

1 Esslöffel pro Liter Suppe. Nicht zuviel nehmen. Es ist sehr salzig.

Es muß mindestens ein paar Minuten mitkochen.

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